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Seit dem Ende der fünfziger Jahre des
vergangenen
Jahrhunderts, also zur Zeit der Auflösung der DP-Lager
(displaced persons), ist das Archiv mit der Delegatur der Polnischen
Katholischen Mission verbunden. In diesem Archiv (derzeit in Hannover)
gibt es strikt kirchliche Dokumente der DP´s polnischer
Abstammung: - aus den Gebieten des ehemaligen Westdeutschlands, der amerikanischen, britischen und französischen Besatzungszone, ab April 1945-1968, sowie - aus dem Gebiet um Salzburg und Teilen des Elsass, wo ab April/Mai 1944 polnischsprachige Seelsorge stattgefunden hatte. Der Archivbestand umfasst über 1000 Binder. Die Dokumentensammlung ist unterteilt wie folgt: - Taufen, Firmungen, Erstkommunionen, Eheschließungen, Beerdigungen, Konversionen, - Grabstätten, - Dekanberichte, - Auflistung von DP-Lagern aus den Jahren 1945 – 68, - Korrespondenzen des Ordinariates, Die im Archiv gesammelten Dokumente wurden auf einem qualitativ schlechten Papier verfasst. Daher besteht die Notwendigkeit von Konservierungsarbeiten, um die Urkunden vor systematischem Zerfall zu bewahren (es gibt keinerlei Kopien der Urkunden!). Der erste Teil der Arbeiten (Scannen der Akten und Entsäuerung des Papiers) wird durch darauf spezialisierte Firmen durchgeführt und von der Deutschen Bischofskonferenz finanziert.
Bei der Informations- und Dokumentenbeschaffung für die o. g. Personengruppen kann bei Bedarf der Internationale Suchdienst unter folgender Adresse behilflich sein: Internationaler Suchdienst
Große Allee 5-9 34444 Bad Arolsen Deutschland |
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